84 Tage – Der Countdown läuft

84 Tage – Der Countdown läuft

Und wieder einen Tag näher an meinem Abflugdatum und die Vorfreude wächst ins unermessliche.
Manchmal sitze ich einfach hier, denke an den Tag der Ankunft in Florida und kriege dieses Bauchkribbeln, welches sich langsam in mir bereit macht, nicht weg. Oder die Tatsache, dass ich 5 Tage mitten in New York City sein werde? Kann man sowas glauben? Jetzt jedenfalls noch nicht.

Ich bin Tag für Tag fleißig dabei mir Dinge zu überlegen, die ich unbedingt in meinem Jahr erleben möchte. Ich speicher mir diverse Internetseiten in einem extra angelegten USA Ordner ab und freue mich wie ein Schnitzel, wenn ich auf meiner App sehe, wie die Tage immer weniger werden.
Unter anderem stehen auf meinem Plan Disney World und Universal (Ist doch klar, wenns nur nen Katzensprung entfernt ist!), eine Big Cats Rescue in Tampa(GADSEN! GROSSE GADSEN), Fantasy of Flight (Dort wird eine Boeing B-17 ausgestellt und ich wollte schon immer mal eine Life sehen!), und noch viele weitere Sachen wie Busch Gardens.

Ich erinnere mich noch an den Tag, wo ich gefeiert habe, dass es nur noch 100 Tage sind. Und heute sind es nur noch 84. Bald haben wir auch schon Juni und der Juli steht dann auch schon vor der Tür. Die Zeit rast an mir vorbei und ehe ich mich versehe, werde ich im Flieger nach Amerika sitzen und voller Freude vermutlich auch heulen!

Am Samstag kam dann auch schon mein Visum an. Obwohl in der Botschaft überall stand, dass es 7-10 Tage dauern würde, hatte ich meinen Reisepass schon 3 Tage nach dem Termin im Briefkasten gehabt. Ich war so überrascht aber gleichzeitig auch so glücklich, weil dem ganzen Auslandsjahr jetzt nichts mehr im Wege steht.

Alles ist bezahlt und erledigt und das macht mich so froh!

Jetzt wird mein Thema ein bisschen Off Topic weil ich ein bisschen berichten will, wie mein letztes Wochenende so war.
Samstag habe ich den gesamten Tag mit meiner Schwester verbracht und mit ihr gemeinsam meine Lieblingsserie durchgesuchtet. Am Sonntag besuchte mich eine gute Freundin und mit ihr und einer weiteren Freundin, sind wir dann zum Kino gefahren, um Digimon Tri. auf Deutsch zu sehen 🙂
Hach war das ein schönes Erlebnis!

Da sitzt man gemeinsam mit vielen anderen Erwachsenen in einem Saal, schaut sich einen Film an, der Kindheitserinnerungen weckt und man ist danach so viel glücklicher. Schon Wahnsinn, was ein einzelner Film bewirken kann 😀

Nunja, jetzt werde ich noch ein Wenig auf YouTube rumstöbern und weitere Blogs lesen, und mir Gedanken machen, was für Gastgeschenke ich für die Hostfamily besorgen könnte. Ich bin leider absolut planlos aber habe ja zum Glück noch etwas Zeit 🙂

Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja eine Idee? Dann lass es mich gerne wissen. Bin über jeglichen Input und Ideen dankbar :3

Sayonara,
Nika

Der Botschafts Termin

Der Botschafts Termin

Wie viele sicher schon gelesen haben, hatte ich am 17.5.2017 meinen Termin in der Amerikanischen Botschaft in Berlin.

Ich bin morgens um 5.30 los gefahren und kam etwa eine Stunde, vor dem Termin in der Botschaft an. Da ich keine große Lust hatte, bis 9.45am zu warten. bin ich schon um 9 zur Botschaft gegangen. Davor standen dann auch schon ein paar Leute.

  • Man wird vor der Botschaft darauf noch mal hingewiesen, keine Taschen und Elektronik mit ins Gebäude zu nehmen.
  • Anschließend werden 4 -5 Personen aufgerufen um durch die Sicherheitskontrolle zu gehen. Dort wird euer Reisepass überprüft und ihr geht durch den Scanner, der euch auf Waffen prüft.
  • Ihr werdet in die Botschaft gelassen und geht zu einem Schalter, an dem eine Person sich euren Pass, die Terminbestätigung(Oder das DS-160) und das DS-2019 ansieht.
  • Anschließend habt ihr die Chance, noch ein Foto zu machen, ehe ihr zum nächsten Schalter geschickt werdet.
  • An diesem Schalter wird euch der Reisepass, die Passbilder sowie das DS-2019 entnommen. Ebenfalls werden dort auch nochmal alle Fingerabdrücke genommen. Dort sagt die Person euch danach, dass ihr euch noch mal setzen könnt und aufgerufen werdet.
  • Wenn ihr aufgerufen wurdet, geht ihr zum nächsten Schalter, bekommt euer DS-2019 wieder(Oder es wird per Post mit dem Pass geschickt) und werdet noch ein paar Fragen gefragt. Dann liegt es an euren Antworten, ob ihr es bewilligt bekommt oder nicht.
  • Ich wurde nur gefragt, ob ich als AuPair in die USA gehe und auf wie viele Kinder ich aufpassen werde. Danach hat er mir nur viel Spaß gewünscht und ich konnte gehen.

Ich hab dann ganz perplex gefragt, ob’s das gewesen ist und der Angestellte lächelte und bejahte. Mit grinsendem Gesicht bin ich dann gegangen und war so glücklich!

Ich hab kein anderes Dokument gebraucht, von dem, was auf der Check List stand. War selber super überrascht wie nett alle in der Botschaft waren und wie einfach das Interview war. Fast schon zu einfach. ;D

 

Nun steht Amerika nichts mehr im Weg!

Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, aber wenn ihr fragen zu dem Thema habt, dann drückt euch nicht und schreibt mich gerne an 🙂

 

 

Nach dem Matching – was kommt jetzt?

Nach dem Matching – was kommt jetzt?

Halli Hallo Hallöchen!

Nachdem ich die Matchingphase hinter mir gelassen habe und es erstmal verdauen musste, dass es für mich im August nach Florida geht (natürlich nur im positiven Sinne), habe ich mich wieder zusammen gerafft um einen neuen Blog Eintrag zu schreiben.
Also, was ist nach dem Matching passiert?

Ich habe von iSt einen Infobrief bekommen, sowie die Visumsunterlagen, damit ich dem Termin entgegen treten kann. Dieser findet, oh welch Überraschung, Morgen in Berlin statt.
Abgesehen von einem Foto, habe ich auch alle Dokumente zusammen, aber das Bild werde ich wohl in der Botschaft machen.

Ich muss dazu auch sagen, dass ich das Online Formular nicht mehr ausfüllen musste, da ich das ja im Februar alles schon erledigt hatte. Somit habe ich mir ne Menge Zeit und Nerven gespart 🙂

 

Demnächst kommt auf meinem YouTube Channel auch ein Video raus, da ich dort in Zukunft wieder mehr machen will. Die Videos werden aber auf Englisch sein, da ich mich nicht nur auf deutsche Zuschauer beschränken will, sondern international auch von meiner Zeit in Amerika berichten will.

 

Das wärs auch schon von mir. Wenn der Visumstermin durch ist, muss ich mich nur noch mal beim Arzt pieksen lassen und dann steht den Staaten nichts mehr im Wege 🙂

Bis dahin

Sayonara

 

Pre AuPair TAG [NEW]

Pre AuPair TAG [NEW]

So, nachdem also mein alter Pre Aupair Tag nicht mehr aktuell ist, weil ich damals ja meine Gastfamilie verlor, habe ich mich dazu entschlossen einen neuen, aktuellen TAG zu machen. Auch, wenn ich gar nicht getagt worden bin 😀

Fangen wir doch einfach mal an 🙂

P.S. Die durchgestrichenen Zeilen gehören zu meiner alten Gastfamilie an. Ich lasse dies so stehen, damit ihr das ein bisschen vergleichen könnt, wenn ihr möchtet ^^

1. Wie kam es, dass du Au Pair wurdest?

Im Jahre 2011/2012 war ich schon einmal AuPair gewesen und schon seit ich 14 war, hatte ich immer den Traum gehabt ins Ausland zu gehen und auf diese Weise eine neue Kultur kennen zu lernen.


2. Warum Amerika?

Einfach, weil ich noch nie in den Staaten war und es ist weit weg von Europa und zu Hause. Ich habe einfach diesen Reiz, in einer total anderen Zeitzone als meine Familie und Freunde zu leben. Und Amerika eignet sich eben super dazu.


3. Welche Agentur und warum?

Ich habe mich bei Euraupair und Ayusa beworben. Euraupair, weil ich mit iSt sehr gute Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht hatte und Ayusa, einfach weil ich schon sooo viel gutes über sie gehört habe 🙂 Leider hatte ich zwischenzeitlich ein paar Schwierigkeiten mit Ayusa, welche ich aber in einem externen Blogeintrag näher erläutern werde.


4. Wie viel Zeit muss man für den ganzen Prozess einplanen?

Also ich habe meine Kurzbewerbung schon im Frühjahr 2016 eingereicht, aber mein ganzer Bewerbungsprozess ging binnen 2 Monaten durch. Ich hatte das Problem, dass meine Fahrschule leider meinen Zeitplan verbockt hat, denn ich wollte schon im Oktober 2016 in den Staaten sein.


5. Wie viel Kindererfahrung hast du bzw. braucht man überhaupt?

Man braucht mindestens 200 Stunden Kindererfahrung. Ich habe gefühlt mehrere Tausend, bin aber zu faul jetzt alles durchzuzählen. In meinen Referenzen habe ich etwa 350 Kleinstkinderbetreuungsstunden und etwa 2000 Stunden insgesamt. Aber würde ich alle Arbeitgeber meiner Vergangenheit zusammen zählen, wäre ich bei 8000 oder mehr. (Allein meine Schwester habe ich 10 Jahre lang fast selber groß gezogen :D)


6. Wie lange hat es gedauert bis du deine Hostfamily gefunden hattest?

Genau einen Monat lang war ich bei iSt freigeschaltet, bis ich endlich meine Familie gefunden habe. 

EDIT: Nachdem ich meine erste Gastfamilie verloren habe (Das war im Februar), wurde ich wieder freigeschaltet. Dieses Mal hat es aber ein bisschen länger gedauert und ich habe meine neue Gastfamilie nach 2 Monaten gefunden. 


7. Der Erste Eindruck?

„Wow, die Mom ist aber jung“ und dann dachte ich, ‚Mensch, die sind ja lieb‘ 

Sie haben auf Anhieb super sympathisch und nett gewirkt und schienen sehr easy going zu sein. Ich hab mich von Anfang an gut bei dem Interview gefühlt


8. Wie sieht deine Familie aus?

Meine Hostfamily besteht aus meiner Hostmom J., ihrem boyfriend B. und den 4 Kindern aus erster Ehe: B (w, 1,5 J) O (m, 3) O (m, 5) O (m, 6) (Hahaha alle Jungennamen beginnen mit O :D)

Außerdem gehören noch zwei große Fellnasen zu der Familie. Ein Bernadiner und ein deutscher Schäferhund 🙂

Meine Hostfamily besteht aus der Mom S. und ihrem Mann J. als auch ihrem 3. Jährigen Sohn A. 
Außerdem lebt ein Golden Retriever im Haushalt 🙂 


9. Deine größten Befürchtungen oder Ängste?

Ich habe eigentlich kaum Angst oder sonstige Bedenken. Ich hab lediglich ein wenig bammel davor, dass ich mich mit meiner Hostfamily doch nicht so verstehe, wie ich es gern hätte. Oder das Kind plötzlich meint, mich nicht ausstehen zu können oder so.


10. Was sind deine Erwartungen für dieses Jahr?

Ich möchte viel entdecken, neue Freunde finden und ehrlich gesagt schauen, wohin mich mein Weg führt. Ich habe nämlich keine Ahnung was meine Zukunft mir zu bieten hat und ich habe durchaus auch Back Up Pläne ABER, wie gesagt, kein Plan, was ich wirklich machen will.


11. Was wirst du am meisten vermissen?

Berlin und meine Freunde, die ich in der Zeit zurücklassen werde 😦


12. Was willst du in deinem Jahr in den USA unbedingt sehen?

Ich möchte mir meinen Kindheitstraum erfüllen und nach LA reisen 🙂
Ansonsten habe ich noch eine Bucket List mit Dingen, die ich unbedingt sehen will.


13. Auf was freust du dich am meisten?

Auf das Wetter! Ich habe noch nie irgendwo gelebt, wo Tropisches Klima herrscht und Florida heißt nicht umsonst Sunshine State. Außerdem kann ich es nicht erwarten, neues zu entdecken und mein Leben zu genießen 🙂

FINAL MATCH 🎉

FINAL MATCH 🎉

Jap, ihr lest richtig: Ich habe endlich mein Final und es geht für mich ins Sunshine State Florida!🌴🌴🌴 

Ich bin gerade richtig glücklich und bekomme das breite grinsen gar nicht aus meinem Gesicht!
Die Familie, zu der ich komme war der letzte Vorschlag, den ich jetzt hatte und es war von Anfang an dieses gute Gefühl da, was ich schon damals bei Arizona hatte.
Es ist eine deutsch-amerikanische Familie mit einem 3 Jährigen Sohn, auf den ich aufpassen werde.
Ich muss mit dem kleinen deutsch reden, aber das stört mich überhaupt nicht, weil ich ja schon englisch fließend spreche 😀
Nach dem ich am Ostermontag eine Email im Posteingang hatte, und am Dienstag direkt mit der Familie geskyped habe, sprach ich am selben Abend auch mit dem current AuPair und ich war dort schon begeistert. Die Familie meinte, ich solle noch mal darüber nachdenken, ob ich bis August warten will und wir haben zwischenzeitlich noch Mails ausgetauscht, wann wir zum zweiten Mal skypen würden. Dies war heute der Fall gewesen und sie fragten mich, ob ich tatsächlich bis August warten möchte. Ich habe dies bejaht und gesagt, dass es mir definitiv wert ist. Und daraufhin war klar, dass wir uns einig sind. Sie haben mir noch ein wenig das Haus gezeigt und eine kleine Tour gemacht und ich freue mich jetzt schon auf meine Reise in die Staaten. Das wird eine komplett neue Erfahrung für mich werden und ich kann es noch gar nicht so richtig glauben.

Jetzt mache ich die Tage den Visumstermin klar und hoffe, dass dem ganzen nichts mehr im Wege stehn wird!

Auf in ein neues Abenteuer 😍

April, April

Er macht was er will.

 

Es ist 7.34 am Donnerstag Morgen, dem 20. April 2017. Ich sitze hier im Flixbus in Richtung Hannover und schreibe diesen Blogeintrag beim hören meiner Lieblingsplaylist auf Spotify. Gerade lief Spanish Sahara und wir haben Gelsenkirchen verlassen.

Welche Stationen noch vor mir liegen? Ich habe keine Ahnung. Ich bin nur froh, dass ich es warm hab und Musik hören kann.

Ostern ist vorbei und der Ernst des Lebens sollte anfangen, aber da ich momentan wieder Arbeitslos bin, kann ich noch etwas rumdümpeln.

Es stört mich auch gar nicht groß, nicht arbeiten zu sein. Bekomme ja die Tage noch mal Geld, mit dem ich klar komme, von daher passt das ganz gut.

Aber was treibt mich nach Hannover? Amtgelegenheiten, Freunde wiedersehen, etwas in den eigenen 4 Wänden entspannen. Das habe ich lange nicht mehr gemacht. Mir ist dies aber auch nur gerade möglich, weil meine Mutter auch nicht daheim ist.

Es hat sich aber auch einiges in Punkto Gastfamilien getan. Ich hatte letzte Woche, als ich noch in Berlin war, ein Skypeinterview mit einer Familie aus Anchorage, Alaska. Waren super lieb, haben zwei Kinder und einen Hund. Aber leider haben sie sich nach dem Skypen nicht mehr gemeldet.

Die zweite Familie mit der ich geskyped habe, war am Dienstag(?) – glaube ich. Und ich war dort von Anfang an begeistert. Es war dasselbe Gefühl, dass ich bei meiner Arizona Familie hatte und ich war super excited mit den Gasteltern zu reden und deren kleinen Sohn kennen zu lernen. Meine Agentur hatte mich auch schon angerufen und gefragt, wie ich die Familie finde, da diese mich wohl ziemlich mochte.

Ich bestätigte, dass das Gefühl von meiner Seite genauso gut wäre und dass ich auch bereit wäre, bis August zu warten. Es gibt sowieso noch so vieles zu erledigen, bevor es los geht, von daher ist das in Ordnung 🙂

Jetzt warte ich noch, auf das zweite Skypeinterview, dass wir hoffentlich nächste Woche führen werden und hoffe, dass die Familie dann auch matchen möchte. Dann kann der unerfüllte Traum von Amerika doch umgesetzt werden!

Was ich in der Zwischenzeit bis August machen würde, fragt ihr euch? Auf jedenfall meinen Papa in Irland besuchen. Und auch nicht nur für ein paar Tage sondern dieses Mal auch länger. Vielleicht einen Monat. Oder zwei. Je nachdem 🙂

Und dann? Gucken, wie es mit dem Geld aussieht. Sollte es tatsächlich schnell knapp werden, gucke ich, dass ich noch etwas arbeite, bevor es im August los geht. Aber ich lasse mich mal überraschen 🙂

 

Das wäre es nämlich auch schon von meinem aktuellen Lebensstand. Wir lesen uns beim nächsten Mal und ich hoffe, ich kann euch dann mehr übers Match berichten, wenn es dann soweit ist 🙂

 

 

Herzschmerz

Manchmal spielt das Leben uns Streiche, und Dinge kommen, wie man sie nie zuvor erwartet hätte.

Hätte mir jemand vor einigen Wochen gesagt, dass ich heute in NRW sitzen würde und unendlich traurig darüber wäre, weg aus Berlin zu sein, hätte ich vermutlich den Kopf lachend geschüttelt und es als scherz genommen.
Aber leider ist das kein Scherz sondern bittere Realität.
Nachdem ich angefangen habe, in Berlin zu arbeiten, kam der Moment, wo ich anfing ein Soziales Umfeld zu schaffen. Ein Umfeld aus Menschen die mir in kürzester Zeit so ans Herz gewachsen sind, dass ich mich richtig, ehrlich zu Hause gefühlt habe.

 

Als Kind sind wir viel umgezogen und ich hatte nie eine richtige Bindung zu unserem zu Hause gehabt. Auch zu den Jobs, die ich bisher hatte, fand ich keine richtige Freude und ich dachte, dass wäre normal. Doch Berlin hat mir gezeigt, dass es anders geht.

Ich habe wundervolle Menschen kennengelernt, die mir beigebracht haben, wieder glücklich zu sein. Ich habe Arbeitskollegen, die mir meine Familie ersetzen und eine Stadt, die mir immer viel Spaß und Freude bereitet.

Und nun ist diese Zeit vorbei. Nun sitze ich in Mülheim und bin zu tiefst traurig, dass meine Zeit in Berlin vorerst vorbei ist.

Ich habe das erste Mal Heimweh. Dass erste Mal Herzschmerz nach einem Ort wo Menschen sind, die auf mich warten.

 

Amerika ist momentan ein unerfüllter Wunsch. Ich habe die richtige Gastfamilie leider noch nicht gefunden, hoffe aber, dass sich dies bald ändert. Sollte ich bis zum Sommer aber keine Familie finden, werde ich meine Pläne ein wenig ändern und doch länger in Berlin verweilen. Zu verlieren habe ich ja nichts. Im Gegenteil, ich gewinne dadurch nur mehr Zeit mit meinen Lieben Menschen und erfreue mich am Glücklich sein.

Aber wie es jetzt nun letztendlich kommen wird, kann ich nicht sagen. Mein Leben verläuft viel zu Spontan um sich groß Gedanken darüber zu machen, was als nächstes kommt.